Donnerstag, 26. Februar 2009

Malaysia - Penang - Kualar Lumpur - Singapore

Penang

Eine groessere Insel nahe der Thailaendisch-Malaysischen Grenze. Georgetown die Hauptstadt dieser Insel ist eher ein Grossstadt. Man wuerde nicht denken, wenn mans nicht besser weiss, dann man auf ner Insel ist. Der britische Einfluss ist unverkennbar. Die Bevoelkerung laesst jedoch nicht auf Malaysia, sondern eher Indien oder China schliessen. Echt etwas seltsam. Stadt ohne eine feste Kultur.
Die Chinesen waren auch die ersten die hier gelandet sind und zu fischen begannen - meine ich mich zu erinnern. Ueberbleibsel sind in der Naehe der Faehre in einer von der Unicef geschuetzten Siedlung, die auf dem Meer errichtet wurde.
Ausser einem sehr guten indischen Essen fuer 3 Mahlzeiten am Tag, gibt es nur noch zu berichten, dass ich dort mit Englaendern unterwegs war und einen 60stoeckigen Turm besucht habe und von dort Fotos von der Stadt geschossen habe! Fast haette ich es vergessen. Da gab es auch eine Bergbahn mit der wir mit 1,5m pro sec den hoechsten Berg herauf gefahren sind.

Penang: Railway


Penang: Chinatown


Kualar Lumpur

Von Penang aus hab ich die Englaender hinter mir gelassen, da die weiter nach Melaka wollten, wo sich eine nette Insel nicht weit vom Festland entfernt befindet. Um meinen Flug zu bekommen und einen Eindruck von Singapore zu bekommen musste ich dann doch erwas spurten.
Also bin ich mit dem Nachtbus, also mal wieder eine Nacht im Bus nach KL gefahren. Dort bin ich um 6.00 Uhr angekommen und war den Taxifahrern und Hostel-Promotorn mal wieder ausgeliefert. Leider bekommt man auch in Kl keine ehrlichen antworten, sondern nur solche, dass die einzige Moeglichkeit waere deren Angebot anzunehmen. Wie immer hab ich mich darauf nicht eingelassen, da ich das SOA-Volk jetzt doch schon etwas kenne. Und wer glaubt schon, dass es in einer Grossstadt wie KL eine oeffentlichen Verkehrsmittel am fruehen Morgen gibt?
Ne Unterkunft war dann mit einigen Diskussionen auch wieder gefunden. Nicht schoen, aber ok. Zwar viel zu teuer, aber endlich mal wieder ne heisse Dusche!
Danach hab ich mich auch direkt auf den Weg zu den Petronas Towers gemacht, da ich gehoert hatte, man sollte dort frueh erscheinen, da die Besucherzahl pro Tag begrenzt ist. 90 Minuten warten wars dann aber doch nicht ganz wert, da man NUR(?) auf die Bruecke duerfte, die beide Tuerme verbindet. Naja die Aussicht war gut!

Petronas Towers bei Nacht:


Nachdem ich dann wieder am Boden war wurde ich dann von 2 Studenten zum Fruehstueck eingeladen. Was zunaechst echt nett war, aber wieder mal mit einem Hintergedanken behaftet war. Ich sollte als Spieler gegen einen reichen anderen Black Jack spielen um den Gewinn, der durch mise Tricks dann erzielt wurde zu teilen. Aus der Situation hab ich mich dann schnell verabschiedet und bin nach Chinatown auf den Markt. Mittlerweile habe ich Spass daran bekommen zu handeln, also bin ich nur zum Spass etwas handeln gegangen. Schon etwas seltsam, was in einem Reisefuehrer als abwechslungsreicher Markt fuer allerei bezeichnet wird. Die Auswahl begrenzte sich auf gefaelschte Uhren, Schuhe, Taschen, Shirts und Pullis und manchmal findet mal sogar ausgafallenes wie Parfuem oder Sonnenbrillen. Also nix besonderes!
Am naechsten Tag bin ich einfach etwas durch die Stadt um eine kleine Besichtungsrunde zu machen. Dabei bin ich in den staedtischen Dschungel gekommen. Schon verblueffend, dass es mitten in der Grossstadt einen intakten Dschungel gibt.
Danach habe ich beschlossen, die in Reisefuehern angeprisenen Batu Caves zu besichten. Wie ich erkundet hatte, faehrt der Bus 11 und 69 dahin. Nur wo? Am zentralen Busbahnhof, den man sich nicht als Bahnhof, sondern eher als Viertel vorstellen muss, ist etwas unuebersichtlich und schlecht gekennzeichnet. Wo er nun abfaehrt ist dann auch schwierig heraus zu bekommen, da man wieder nur auf Menschen trifft, die in dir Dollarzeichen sehen. Auf die Frage, wo der Bus abfaehrt, bekommt man die Gegenfrage, wo man hinwolle. Sinn macht es nicht, darauf zu antworten, da man dann erzaehlt bekommt, dass es entweder keinen Bus gibt, der heute nicht mehr faehrt und man unbedingt ein Taxi dahin nehmen sollte. Mann, Mann, Mann, Leute!
Man kommt sich da vor, als hielten einen alle fuer total bescheuert.
Im Endeffekt hab ichs dann doch geschafft. Bilder folgen!

Kanalarbeiten in Kualar Lumpur:


Kualar Lumpur:


Singapore

Von KL gings mit einem sehr luxerioesen Bus weiter nach Singapore. Dort angekommen, war ich erstmal schockiert! Sowas sauberes hatte ich mindestens die vergangenen 8 Wochen nicht mehr gesehen. Dazu kommt, dass die Leute einem wirklich helfen, ohne Geld verdienen zu wollen. Daran musste ich mich erstmal wieder gewoehnen, da ich mir ein gewisses Grundmisstrauen angeeignet hatte, erstmal NICHTS zu glauben und lieber 10mal nachzufragen. Auf jeden Fall war es sehr schoen mal wieder westliches Leben zu geniessen. Im Hostel Footprint in Little India war ich dann vollkommen perplex. Check-In ist um 14.00 Uhr, es ist 6.30 Uhr, kein Zimmer ist frei. Aber morgen, also in 8h dann. Alles klar fuer 9 Euro (umgerechnet) chekc ich ein. Willst du erstmal duschen? ins Internet? Fruehstuecken? Mmmh ja! Was kostet das - ach is ok! Wahnsinn! Sowas war mir voellig fremd bis dato. Super Hostel: starke, heisse Dusche/ nettes Personal, Fruehstueck inklusive/ sauber/ schnelles Internet und 2 nette Englaender, mit denen ich ab sofort unterwegs war. Ein Paerchen aus England auf einer 11-monatigen Weltreise - auch nicht schlecht!

Deutsche Wertarbeit:


Little India:


Auch Singapore hat einen Dschungel in der Stadt, mit Affen, Varanen, riesigen Schmetterlingen und schoener Landschaft. Auch hier wieder - Eintritt frei, alles sauber, schoene Wanderwege. 3 Stunden durch den Dschungel sind aber bei 27 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit schweisstreibend!

Um meine Kreditkarte abzuholen, (meine Bank hatte nicht puenklich geliefert) musste ich noch einen Bekannten einer Studienkollegin treffen, da sie gerade ueber dieses WE unterwegs war. Als ich am Wohnkomplex ankam, war mir relativ schnell klar, dass es kaum einen besseren Platz gibt, seine KK abzuholen. Der Einlass glich annaehernd einem Grenzuebergang: Pass, Personalien, Grund des Besuchs, Aufenthaltort in SIN, Dauer des Aufenthalts, ...
Innerhalb wars dann echt der Knueller. Eigenes Kino, Kraftraum, riesen Pool im Innenhof, ...

Im Grossen und Ganzen erschien mir die Stadt aber sehr unwirklich und mehr wie Utopia! Denn selbst Chinatown war exrem sauber, was man von anderen Staedten, wie BKK und KL nicht behaupten kann.
Die Ferieninsel Santosa Island war dann die Kroenung. Kuenstlicher Strand, kuenstliche Inseln vorm Strand. Das erinnert einen eher an Disneyland oder aehnliches.

Als einzig negatives ist mir aufgefallen, dass die Regierung mit Angst arbeitet. In der U-Bahn werden alle aufgefordert bei der Bekaempfung des Terrorismus mitzuhelfen. Dazu werden auch gleich Bilder von Madrid und London zur Veranschaulichung beigefuegt.

Essen: sehr gutes indisches Essen, von dem ich nahezu ausschliesslich ernaehrt habe.
Abreise: Es gibt tatsaechlich einen Schwimmingpool in jedem Terminal des Flughafens, aber die Zeit war dann doch mal wieder etwas knapp - wie sollte es auch anders sein!

Weiter nach Neuseeland!

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